Gewitterbildung im Rheingraben
Mal zurück zu den Anfängen, Alfred Wegener Oho! Jetzt wird’s ernst. Kleiner Aufsatz Alfred Wegener und die Gewitterbildung: Meteorologie zwischen Physik und Donner Bevor Alfred Wegener durch seine Theorie der Kontinentalverschiebung (1912) geologisch berühmt wurde, war er ein leidenschaftlicher Meteorologe. In Werken wie "Thermodynamik der Atmosphäre" (1911) beschäftigte er sich mit der Physik der Atmosphäre – insbesondere mit der Frage, wie Luftmassen sich bewegen, verändern und unter bestimmten Bedingungen zur Gewitterbildung führen. Gewitter entstehen im Wesentlichen durch starke vertikale Luftbewegungen in labil geschichteter Atmosphäre. Wegener analysierte diese Prozesse auf Basis physikalischer Gesetze, insbesondere der Thermodynamik und Strömungsmechanik. Er war einer der Ersten, der die Adiabatik – also die temperaturbezogene Veränderung aufsteigender Luftmassen – im Kontext von Gewitterentstehung detailliert erklärte. Die trockenadiabatische Temperaturänderu...