Sturmjäger in Deutschland
Chaser-TV vor Ort
Viele Leute sagen noch immer über die Lage unseres Wetters. Ach so schlimm wird schon nicht kommen, "mal regnets halt und dann scheint auch bald wieder die Sonne!"´Gerade in den letzten Tagen des Monats April können einige Regionen diese "dummen Sprüche" nicht mehr hören. Wenn aus dem Regen eine biblische Sintflut wird. Felder, Häuser und ganze Orte stehen in kürzer Zeit knietief unter Wasser. Meiner Meinung nach ist es etwas früh im Jahr, dass sich solche Wolkenbrüche ausbilden können. Egal wir müssen es so hinnehmen.Schon seit Jahrzehnten bin ich in Verbindung mit der Sturmjägerszene aus den USA. Ihr Anliegen ist mehr als nur die Stürme, Gewitter und Tornados aufzuspüren und zu beobachten. Nein sie liefern noch immer Daten an die Wetterdienste der USA. Das Hauptaugenmerk ist aber die Bevölkerung rechtzeitig noch vor Wetterereignissen zu warnen, um Personenschäden zu verringern. Leider opfern manchne Sturmjäger nicht nur ihre Zeit, sondern auch ihr Leben um Menschenleben zu bewahren.
Interessant wäre ein Austausch von Erfahrungen bzw. ein Export ihrer Strategien nach Europa. Ja auch hierzulande gibt es Gruppen, die sich der "Jagd" nach Wetterereignissen verschrieben haben. Meist werden sie von den Medien nur belächelt. Schade eigentlich, dass selbst grosse Universitäten gerade dies Potential an Interessierten Personen nicht zu nutzen weiss. Natürlich gibt es auch zaghafte Schnittstellen zwischen Privatleuten und dem Deutschen Wetterdienst, nur so richtige Außenwirkung hat dieses nicht. Man müsste eigentlich gedankliche Systeme für Extremwetterereignisse von Flächenstaaten viel einfacher auf Länder wie Deutschland übertragen können. Weit gefehlt! Bürger zählen nicht. Vor allem nicht staatlich geprüfte Bürger. In unserer Überlegenheit fehlt der Gemeinsinn der Bürgerschaft im Umgang mit extremen Wetterlagen. Dies wird sich in Zukunft als schwerwiegender Fehler noch herausstellen. Die Vollkaskogesellschaft wird es hier nie mehr geben, wenn noch ansätze dazu da sind, so werden sie in den nächsten Jahren verschwinden. Dem Bürger wird es überlassen sich vor Schadwetterlagen sich selbst besser zu schützen, und dieses nicht nur an der Elbe oder an der Oder vor Hochwasser.
Ok so weit mal!
Nun wie kann ich selbst sehen was da von oben auf mich zu kommt? eigentlich garnicht! So schalte ich, dass Radio an und vernehmen Wetterberichte, die für die grossen Fläche zwar gelten, aber nicht lokal für mich, wo gerade eine dicke schwarze Wolke auf mich zu kommt. Regionale Sender haben auch kein Interesse hier etwas weiter zu gehen, weil .... ?
Nun bleibt mir nur noch warten übrig. Wenn nicht gerade ein "Sturmjäger" dieser Wolke folgt und berichten kann, ob gefährlich oder nicht. Ja unser Freund ist bestens ausgerüstet. Hat alles dabei was man so brauchen könnte um Daten schnell alles zur Verfügung zu stellen. Was ist los... Die Daten kommen nur so langsam beim Bürger an, dass man sie auch per Hand tragen könnte. OH unsere Infrastruktur ist zu schlecht hierfür.
Was in der tiefster Provinz auf dem flachen Land in den USA klappt, geht bei uns nicht und wird es nie geben. Warum? Wir zahlen bei weitem mehr und subventionieren dieses noch. Unsere Funktürme wollen keinen schnellen Versand ermöglichen. Schade ist fast schon zu niedlich gesagt.
Alle anderen Infrastrukturen wie in den USA als beispielhaftes Land, haben wir um dem Faktor 10 bis 100 mehr, können oder wollen es nicht nutzen.
Europaweit sieht es bestimmt nicht besser aus, denn hier wird auch die vorhandene Infrastruktur egal welche viel eindeutiger genutzt.
Blind sind wir und werden es auch bleiben, so wird mein Fazit auch in diesem Jahr sein.
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