Wetterjahre 1990 bis 2026
Karlsruher Wetterchronik
1990 bis 2026
Vier wechselnde Erzählstimmen – humorvoll, satirisch, literarisch und theatralisch
KI generiert / Werte sind nicht überprüft
Diese Fassung wechselt Monat für Monat zwischen vier deutlich unterschiedlichen Tonlagen. Sie greift typische Eigenschaften der gewünschten Vorbilder auf, übernimmt jedoch keine charakteristischen Originalformulierungen, Figurenreden oder Zitate. Grundlage bleiben die Messwerte zu Monatsmitteltemperatur und Niederschlag sowie der Vergleich mit dem gleichen Monat des Vor- und Folgejahres.
Hinweis zur Datenlage: Für einzelne Monate fehlen Niederschlagswerte. 1990 besitzt keine vollständigen Regenangaben; 2026 ist nur bis zum vorhandenen Datenstand ausgewertet. Wo Daten fehlen, wird dies ausdrücklich genannt.
Tonlage |
Merkmale |
Familienkomödie |
gutmutig-chaotisch, alltagsnah, überzeichnet |
Kleinstadt-Satire |
frech, gesellschaftlich spitz, absurde Zuspitzung |
Literarisch-nüchtern |
ruhig, beobachtend, knapp und menschlich |
Bühnenhaft |
dramatisch, bildreich, elisabethanischer Theaterklang |
1990
Das Jahreskapitel 1990 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,5 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei keine belastbare Angabe.
Januar
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Januar 1990 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,3 °C höher, Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Zuerst die Temperatur: Februar 1990 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 8,2 °C höher, Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
März
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: März 1990 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C höher, Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
April
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Zuerst die Temperatur: April 1990 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,1 °C niedriger, Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
Mai
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Mai 1990 erreichte eine mittlere Temperatur von 17,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,8 °C höher, Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Zuerst die Temperatur: Juni 1990 erreichte eine mittlere Temperatur von 17,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C höher, Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juli 1990 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,6 °C niedriger, Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
August
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Zuerst die Temperatur: August 1990 erreichte eine mittlere Temperatur von 21,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,8 °C niedriger, Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
September
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: September 1990 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,7 °C niedriger, Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Zuerst die Temperatur: Oktober 1990 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,0 °C höher, Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
November
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: November 1990 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,6 °C höher, Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
Dezember
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Zuerst die Temperatur: Dezember 1990 erreichte eine mittlere Temperatur von 1,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,7 °C höher, Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
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| Regenmengen |
1991
Das Jahreskapitel 1991 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 10,7 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 524,0 mm.
Januar
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Januar 1991 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 59,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,3 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 17,5 mm höher, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Die Messstation notierte nüchtern: Februar 1991 erreichte eine mittlere Temperatur von -0,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 22,8 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 8,2 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,3 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 19,4 mm niedriger, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
März
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. März 1991 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 26,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 77,0 mm niedriger, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
April
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Die Messstation notierte nüchtern: April 1991 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 22,9 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,1 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,8 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 20,1 mm niedriger, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
Mai
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Mai 1991 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 17,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,8 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,6 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 40,3 mm niedriger, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Die Messstation notierte nüchtern: Juni 1991 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 54,8 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,7 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 68,2 mm niedriger, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Juli 1991 erreichte eine mittlere Temperatur von 22,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 65,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,6 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,0 mm höher, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
August
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Die Messstation notierte nüchtern: August 1991 erreichte eine mittlere Temperatur von 22,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 9,7 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,8 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 54,0 mm niedriger, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
September
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. September 1991 erreichte eine mittlere Temperatur von 17,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 71,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,7 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,9 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 37,8 mm höher, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Die Messstation notierte nüchtern: Oktober 1991 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 33,0 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,0 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 82,0 mm niedriger, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
November
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. November 1991 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 85,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,6 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,5 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 32,9 mm niedriger, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
Dezember
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Die Messstation notierte nüchtern: Dezember 1991 erreichte eine mittlere Temperatur von 1,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 54,5 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,7 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 23,2 mm höher, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
1992
Das Jahreskapitel 1992 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,4 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 835,4 mm.
Januar
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Zuerst die Temperatur: Januar 1992 erreichte eine mittlere Temperatur von 1,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 42,2 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,2 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 35,2 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 17,5 mm niedriger, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Februar 1992 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 42,2 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,3 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 19,4 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,9 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 25,0 mm höher, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
März
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Zuerst die Temperatur: März 1992 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 103,9 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,8 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 81,6 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 77,0 mm höher, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
April
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: April 1992 erreichte eine mittlere Temperatur von 10,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 43,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,8 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 20,1 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,4 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,6 mm höher, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
Mai
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Zuerst die Temperatur: Mai 1992 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 57,4 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,6 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 31,8 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 40,3 mm höher, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juni 1992 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 123,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,7 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 68,2 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 40,8 mm höher, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Zuerst die Temperatur: Juli 1992 erreichte eine mittlere Temperatur von 21,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 61,6 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,2 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 29,5 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,0 mm niedriger, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
August
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: August 1992 erreichte eine mittlere Temperatur von 22,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 63,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 54,0 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,9 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 30,3 mm höher, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
September
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Zuerst die Temperatur: September 1992 erreichte eine mittlere Temperatur von 15,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 33,3 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,9 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 57,4 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 37,8 mm niedriger, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Oktober 1992 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 115,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 82,0 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,7 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 8,4 mm höher, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
November
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Zuerst die Temperatur: November 1992 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 118,8 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,3 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,5 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 89,0 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 32,9 mm höher, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
Dezember
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Dezember 1992 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 31,3 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 23,2 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,0 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 135,4 mm niedriger, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
1993
Das Jahreskapitel 1993 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 10,9 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 848,0 mm.
Januar
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Die Messstation notierte nüchtern: Januar 1993 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 77,4 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,2 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 35,2 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 14,5 mm höher, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Februar 1993 erreichte eine mittlere Temperatur von 0,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 17,2 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,9 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,0 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 25,0 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 32,3 mm niedriger, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
März
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Die Messstation notierte nüchtern: März 1993 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 22,3 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,8 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,0 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 81,6 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 48,7 mm niedriger, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
April
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. April 1993 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 41,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,4 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,1 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,6 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 49,6 mm niedriger, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
Mai
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Die Messstation notierte nüchtern: Mai 1993 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 89,2 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,6 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 31,8 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,7 mm höher, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Juni 1993 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 82,2 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 40,8 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 9,4 mm niedriger, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Die Messstation notierte nüchtern: Juli 1993 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 91,1 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,2 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,1 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 29,5 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 58,2 mm höher, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
August
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. August 1993 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 33,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,9 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,8 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 30,3 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 34,7 mm niedriger, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
September
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Die Messstation notierte nüchtern: September 1993 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 90,7 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,0 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 57,4 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 15,5 mm niedriger, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Oktober 1993 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 106,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,7 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 8,4 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 73,6 mm höher, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
November
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Die Messstation notierte nüchtern: November 1993 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 29,8 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,3 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 7,1 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 89,0 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 7,7 mm niedriger, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
Dezember
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Dezember 1993 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 166,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,0 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 135,4 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 87,7 mm höher, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
1994
Das Jahreskapitel 1994 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 12,1 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 806,2 mm.
Januar
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Januar 1994 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 62,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 14,5 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,2 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 61,2 mm niedriger, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Zuerst die Temperatur: Februar 1994 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 49,5 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,0 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,2 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 32,3 mm höher, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
März
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: März 1994 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 71,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,0 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 48,7 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,9 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 13,8 mm niedriger, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
April
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Zuerst die Temperatur: April 1994 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 91,0 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,1 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 26,9 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 49,6 mm höher, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
Mai
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Mai 1994 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 83,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,6 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,7 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr blieb der Wert praktisch unverändert. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 18,5 mm niedriger, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Zuerst die Temperatur: Juni 1994 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 91,6 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,3 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 26,3 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 9,4 mm höher, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juli 1994 erreichte eine mittlere Temperatur von 24,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 32,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,1 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 58,2 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 53,0 mm niedriger, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
August
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Zuerst die Temperatur: August 1994 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 68,1 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,1 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,8 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 10,5 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 34,7 mm höher, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
September
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: September 1994 erreichte eine mittlere Temperatur von 15,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 106,2 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,0 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 15,5 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,7 mm höher, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Zuerst die Temperatur: Oktober 1994 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 33,0 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,6 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,1 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 73,6 mm niedriger, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
November
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: November 1994 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 37,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 7,1 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 7,7 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,6 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 44,4 mm niedriger, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
Dezember
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Zuerst die Temperatur: Dezember 1994 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 79,0 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,7 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 22,2 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 87,7 mm niedriger, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
1995
Das Jahreskapitel 1995 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,2 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 910,8 mm.
Januar
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Januar 1995 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 124,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,2 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,2 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 61,2 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 120,6 mm höher, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Die Messstation notierte nüchtern: Februar 1995 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 52,7 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,4 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,3 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,2 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 8,1 mm niedriger, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
März
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. März 1995 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 84,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,9 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 13,8 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 62,5 mm höher, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
April
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Die Messstation notierte nüchtern: April 1995 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 64,1 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 26,9 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 33,8 mm höher, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
Mai
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Mai 1995 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 102,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr blieb der Wert praktisch unverändert. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 18,5 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 16,3 mm niedriger, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Die Messstation notierte nüchtern: Juni 1995 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 65,3 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,3 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,6 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 26,3 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 20,0 mm niedriger, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Juli 1995 erreichte eine mittlere Temperatur von 23,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 85,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,1 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 53,0 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 16,4 mm höher, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
August
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Die Messstation notierte nüchtern: August 1995 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 57,6 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,1 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,9 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 10,5 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,5 mm höher, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
September
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. September 1995 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 99,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,7 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 82,3 mm höher, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Die Messstation notierte nüchtern: Oktober 1995 erreichte eine mittlere Temperatur von 13,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 36,1 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,6 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,4 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,1 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 31,3 mm niedriger, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
November
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. November 1995 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 81,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,6 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 44,4 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 33,1 mm niedriger, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
Dezember
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Die Messstation notierte nüchtern: Dezember 1995 erreichte eine mittlere Temperatur von 1,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 56,8 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,7 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 22,2 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,6 mm höher, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
1996
Das Jahreskapitel 1996 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 9,7 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 690,9 mm.
Januar
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Zuerst die Temperatur: Januar 1996 erreichte eine mittlere Temperatur von 0,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 3,5 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,2 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,2 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 16,8 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 120,6 mm niedriger, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Februar 1996 erreichte eine mittlere Temperatur von 1,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 60,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,3 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 8,1 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,0 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 72,7 mm niedriger, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
März
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Zuerst die Temperatur: März 1996 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 22,3 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 17,9 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 62,5 mm niedriger, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
April
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: April 1996 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 30,3 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 33,8 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,7 mm höher, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
Mai
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Zuerst die Temperatur: Mai 1996 erreichte eine mittlere Temperatur von 13,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 118,3 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,9 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 60,8 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 16,3 mm höher, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juni 1996 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 85,3 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,6 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 20,0 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,7 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 56,4 mm niedriger, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Zuerst die Temperatur: Juli 1996 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 69,5 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,3 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,1 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 33,8 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 16,4 mm niedriger, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
August
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: August 1996 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 51,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,9 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,5 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,7 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 mm niedriger, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
September
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Zuerst die Temperatur: September 1996 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 17,2 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,6 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,6 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 82,3 mm niedriger, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Oktober 1996 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 67,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 31,3 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,3 mm höher, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
November
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Zuerst die Temperatur: November 1996 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 115,0 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 49,5 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 33,1 mm höher, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
Dezember
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Dezember 1996 erreichte eine mittlere Temperatur von -0,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 50,2 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,6 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,2 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 23,4 mm niedriger, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
1997
Das Jahreskapitel 1997 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,0 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 788,4 mm.
Januar
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Die Messstation notierte nüchtern: Januar 1997 erreichte eine mittlere Temperatur von -2,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 20,3 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,2 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,8 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 16,8 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 41,3 mm niedriger, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Februar 1997 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 133,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,0 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,8 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 72,7 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 111,9 mm höher, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
März
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Die Messstation notierte nüchtern: März 1997 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 40,2 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,4 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,0 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 17,9 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,1 mm höher, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
April
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. April 1997 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 25,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,7 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 68,6 mm niedriger, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
Mai
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Die Messstation notierte nüchtern: Mai 1997 erreichte eine mittlere Temperatur von 15,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 57,5 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,9 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 60,8 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 28,5 mm höher, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Juni 1997 erreichte eine mittlere Temperatur von 17,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 141,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,7 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 56,4 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 69,8 mm höher, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Die Messstation notierte nüchtern: Juli 1997 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 103,3 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,3 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr blieb der Wert praktisch unverändert. Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 33,8 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 51,9 mm höher, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
August
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? August 1997 erreichte eine mittlere Temperatur von 22,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 51,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,7 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,9 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 28,6 mm höher, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
September
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Die Messstation notierte nüchtern: September 1997 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 11,6 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,6 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,9 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,6 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 62,4 mm niedriger, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Oktober 1997 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 64,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,3 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 68,4 mm niedriger, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
November
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Die Messstation notierte nüchtern: November 1997 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 65,5 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,3 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 49,5 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,6 mm höher, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
Dezember
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Dezember 1997 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 73,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,2 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,7 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 23,4 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 49,0 mm höher, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
1998
Das Jahreskapitel 1998 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,3 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 676,7 mm.
Januar
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Januar 1998 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 61,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,8 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 41,3 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,8 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,0 mm höher, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Zuerst die Temperatur: Februar 1998 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 21,6 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,1 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,8 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 34,1 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 111,9 mm niedriger, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
März
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: März 1998 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 34,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,0 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,1 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 53,9 mm niedriger, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
April
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Zuerst die Temperatur: April 1998 erreichte eine mittlere Temperatur von 10,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 94,2 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,7 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 45,7 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 68,6 mm höher, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
Mai
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Mai 1998 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 29,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 28,5 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 44,6 mm niedriger, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Zuerst die Temperatur: Juni 1998 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 71,9 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,0 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,0 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 69,8 mm niedriger, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juli 1998 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 51,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr blieb der Wert praktisch unverändert. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 51,9 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,5 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 18,6 mm niedriger, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
August
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Zuerst die Temperatur: August 1998 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 22,9 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,9 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 14,1 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 28,6 mm niedriger, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
September
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: September 1998 erreichte eine mittlere Temperatur von 15,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 74,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,9 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 62,4 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,4 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,0 mm höher, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Zuerst die Temperatur: Oktober 1998 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 132,5 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 83,8 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 68,4 mm höher, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
November
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: November 1998 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 58,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,3 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,6 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 9,0 mm höher, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
Dezember
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Zuerst die Temperatur: Dezember 1998 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 24,6 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,7 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 141,1 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 49,0 mm niedriger, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
1999
Das Jahreskapitel 1999 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,6 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 841,6 mm.
Januar
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Januar 1999 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 59,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,8 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,0 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 32,6 mm höher, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Die Messstation notierte nüchtern: Februar 1999 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 55,7 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,1 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,0 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 34,1 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 21,5 mm niedriger, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
März
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. März 1999 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 88,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,1 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 53,9 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 26,3 mm höher, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
April
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Die Messstation notierte nüchtern: April 1999 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 48,5 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,7 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,8 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 45,7 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 mm niedriger, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
Mai
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Mai 1999 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 73,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 44,6 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 15,7 mm niedriger, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Die Messstation notierte nüchtern: Juni 1999 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 74,9 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,0 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,2 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,0 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 37,4 mm höher, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Juli 1999 erreichte eine mittlere Temperatur von 21,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 70,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,5 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,9 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 18,6 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 42,0 mm niedriger, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
August
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Die Messstation notierte nüchtern: August 1999 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 37,0 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,9 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 14,1 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 15,0 mm niedriger, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
September
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. September 1999 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 70,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,4 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,6 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,0 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 17,8 mm niedriger, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Die Messstation notierte nüchtern: Oktober 1999 erreichte eine mittlere Temperatur von 10,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 48,7 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,7 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 83,8 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,5 mm höher, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
November
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. November 1999 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 49,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,1 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 9,0 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 22,8 mm niedriger, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
Dezember
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Die Messstation notierte nüchtern: Dezember 1999 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 165,7 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,6 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 141,1 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 119,2 mm höher, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
2000
Das Jahreskapitel 2000 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 12,2 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 755,8 mm.
Januar
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Zuerst die Temperatur: Januar 2000 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 27,0 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 43,5 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 32,6 mm niedriger, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Februar 2000 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 77,2 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,0 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 21,5 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,9 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 18,3 mm höher, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
März
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Zuerst die Temperatur: März 2000 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 61,7 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,1 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 72,7 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 26,3 mm niedriger, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
April
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: April 2000 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 48,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,8 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 32,5 mm niedriger, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
Mai
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Zuerst die Temperatur: Mai 2000 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 89,3 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 51,9 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 15,7 mm höher, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juni 2000 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 37,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,2 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 37,4 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,3 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 42,8 mm niedriger, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Zuerst die Temperatur: Juli 2000 erreichte eine mittlere Temperatur von 17,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 112,0 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,9 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 64,3 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 42,0 mm höher, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
August
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: August 2000 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 52,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,9 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 15,0 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 20,5 mm höher, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
September
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Zuerst die Temperatur: September 2000 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 87,8 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,9 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,6 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 9,4 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 17,8 mm höher, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Oktober 2000 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 43,2 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,7 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,5 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 9,1 mm niedriger, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
November
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Zuerst die Temperatur: November 2000 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 72,7 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,3 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,1 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 9,6 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 22,8 mm höher, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
Dezember
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Dezember 2000 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 46,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,6 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 119,2 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,8 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 51,6 mm niedriger, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
2001
Das Jahreskapitel 2001 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,3 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 872,0 mm.
Januar
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Die Messstation notierte nüchtern: Januar 2001 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 70,5 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 43,5 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 43,3 mm höher, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Februar 2001 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 58,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,9 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,0 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 18,3 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 69,9 mm niedriger, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
März
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Die Messstation notierte nüchtern: März 2001 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 134,4 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 72,7 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 75,4 mm höher, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
April
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? April 2001 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 81,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 32,5 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 46,8 mm höher, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
Mai
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Die Messstation notierte nüchtern: Mai 2001 erreichte eine mittlere Temperatur von 17,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 37,4 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,3 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 51,9 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 104,7 mm niedriger, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Juni 2001 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 80,3 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,3 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,5 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 42,8 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 26,6 mm höher, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Die Messstation notierte nüchtern: Juli 2001 erreichte eine mittlere Temperatur von 21,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 47,7 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,4 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 64,3 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 108,3 mm niedriger, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
August
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. August 2001 erreichte eine mittlere Temperatur von 21,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 31,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 20,5 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 16,3 mm niedriger, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
September
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Die Messstation notierte nüchtern: September 2001 erreichte eine mittlere Temperatur von 13,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 97,2 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,9 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 9,4 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 14,7 mm höher, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Oktober 2001 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 52,3 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,2 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 9,1 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 37,7 mm niedriger, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
November
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Die Messstation notierte nüchtern: November 2001 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 82,3 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,3 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,9 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 9,6 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 18,4 mm niedriger, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
Dezember
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Dezember 2001 erreichte eine mittlere Temperatur von 1,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 98,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,8 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,1 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 51,6 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 39,5 mm höher, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
2002
Das Jahreskapitel 2002 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,8 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 981,0 mm.
Januar
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Januar 2002 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 27,2 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 43,3 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,0 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 74,6 mm niedriger, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Zuerst die Temperatur: Februar 2002 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 128,8 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,4 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,0 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 116,0 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 69,9 mm höher, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
März
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: März 2002 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 59,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 75,4 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 34,9 mm höher, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
April
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Zuerst die Temperatur: April 2002 erreichte eine mittlere Temperatur von 10,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 34,6 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 7,0 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 46,8 mm niedriger, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
Mai
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Mai 2002 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 142,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,3 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 104,7 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 74,6 mm höher, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Zuerst die Temperatur: Juni 2002 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 53,7 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,6 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,5 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 7,7 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 26,6 mm niedriger, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juli 2002 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 156,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 108,3 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,0 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 91,6 mm höher, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
August
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Zuerst die Temperatur: August 2002 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 47,8 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,3 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 23,7 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 16,3 mm höher, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
September
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: September 2002 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 82,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 14,7 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,6 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 58,9 mm höher, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Zuerst die Temperatur: Oktober 2002 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 90,0 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,7 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,2 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,1 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 37,7 mm höher, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
November
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: November 2002 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 100,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,9 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 18,4 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 57,9 mm höher, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
Dezember
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Zuerst die Temperatur: Dezember 2002 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 58,6 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,1 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 35,5 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 39,5 mm niedriger, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
2003
Das Jahreskapitel 2003 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,8 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 566,3 mm.
Januar
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Januar 2003 erreichte eine mittlere Temperatur von 1,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 101,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,0 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 74,6 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 mm höher, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Die Messstation notierte nüchtern: Februar 2003 erreichte eine mittlere Temperatur von 0,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 12,8 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,4 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,7 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 116,0 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 16,7 mm niedriger, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
März
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. März 2003 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 24,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,6 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 34,9 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 mm höher, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
April
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Die Messstation notierte nüchtern: April 2003 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 27,6 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 7,0 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,0 mm höher, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
Mai
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Mai 2003 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 67,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,4 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 74,6 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 11,7 mm höher, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Die Messstation notierte nüchtern: Juni 2003 erreichte eine mittlere Temperatur von 23,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 61,4 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,6 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,7 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 7,7 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 11,3 mm höher, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Juli 2003 erreichte eine mittlere Temperatur von 21,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 64,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,0 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,6 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 91,6 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,3 mm höher, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
August
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Die Messstation notierte nüchtern: August 2003 erreichte eine mittlere Temperatur von 24,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 24,1 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,3 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,5 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 23,7 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 80,6 mm niedriger, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
September
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. September 2003 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 23,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,6 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 58,9 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 15,2 mm niedriger, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Die Messstation notierte nüchtern: Oktober 2003 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 93,1 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,7 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,6 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,1 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,0 mm niedriger, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
November
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. November 2003 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 42,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 57,9 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,9 mm höher, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
Dezember
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Die Messstation notierte nüchtern: Dezember 2003 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 23,1 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 35,5 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 10,9 mm niedriger, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
2004
Das Jahreskapitel 2004 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,1 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 658,8 mm.
Januar
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Zuerst die Temperatur: Januar 2004 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 101,3 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,9 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 68,2 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 mm niedriger, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Februar 2004 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 29,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,7 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 16,7 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,8 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 22,3 mm niedriger, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
März
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Zuerst die Temperatur: März 2004 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 22,9 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,3 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,6 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 12,2 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 mm niedriger, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
April
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: April 2004 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 23,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,0 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 52,6 mm niedriger, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
Mai
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Zuerst die Temperatur: Mai 2004 erreichte eine mittlere Temperatur von 13,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 55,8 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,4 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 9,9 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 11,7 mm niedriger, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juni 2004 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 50,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,7 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 11,3 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,9 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 28,3 mm höher, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Zuerst die Temperatur: Juli 2004 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 61,1 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,6 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,6 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 27,3 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,3 mm niedriger, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
August
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: August 2004 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 104,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,5 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 80,6 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,6 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 31,3 mm höher, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
September
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Zuerst die Temperatur: September 2004 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 38,8 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 7,7 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 15,2 mm höher, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Oktober 2004 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 98,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,6 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,0 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,8 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 63,6 mm höher, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
November
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Zuerst die Temperatur: November 2004 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 38,9 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,3 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 9,4 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,9 mm niedriger, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
Dezember
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Dezember 2004 erreichte eine mittlere Temperatur von 1,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 34,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 10,9 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 28,6 mm niedriger, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
2005
Das Jahreskapitel 2005 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,2 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 603,2 mm.
Januar
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Die Messstation notierte nüchtern: Januar 2005 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 33,1 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,9 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,3 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 68,2 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 7,7 mm höher, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Februar 2005 erreichte eine mittlere Temperatur von 0,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 51,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,8 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,0 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 22,3 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 7,6 mm höher, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
März
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Die Messstation notierte nüchtern: März 2005 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 35,1 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,3 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,1 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 12,2 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 50,3 mm niedriger, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
April
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. April 2005 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 76,2 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,7 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 52,6 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 42,6 mm höher, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
Mai
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Die Messstation notierte nüchtern: Mai 2005 erreichte eine mittlere Temperatur von 15,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 65,7 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 9,9 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 mm höher, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Juni 2005 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 21,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,9 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,6 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 28,3 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 43,4 mm niedriger, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Die Messstation notierte nüchtern: Juli 2005 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 88,4 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,6 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,1 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 27,3 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 43,3 mm niedriger, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
August
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. August 2005 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 73,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,6 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,9 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 31,3 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 83,3 mm niedriger, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
September
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Die Messstation notierte nüchtern: September 2005 erreichte eine mittlere Temperatur von 17,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 31,1 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 7,7 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,3 mm höher, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Oktober 2005 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 34,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,8 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,0 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 63,6 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 101,5 mm niedriger, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
November
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Die Messstation notierte nüchtern: November 2005 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 29,5 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,3 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,8 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 9,4 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,1 mm niedriger, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
Dezember
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Dezember 2005 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 62,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,9 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 28,6 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 16,8 mm höher, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
2006
Das Jahreskapitel 2006 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,6 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 850,6 mm.
Januar
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Januar 2006 erreichte eine mittlere Temperatur von -1,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 25,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,3 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 7,7 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 7,4 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 19,3 mm niedriger, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Zuerst die Temperatur: Februar 2006 erreichte eine mittlere Temperatur von 1,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 44,2 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,7 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,0 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 43,7 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 7,6 mm niedriger, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
März
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: März 2006 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 85,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,1 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 50,3 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,2 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,6 mm höher, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
April
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Zuerst die Temperatur: April 2006 erreichte eine mittlere Temperatur von 10,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 33,6 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,0 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,7 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 33,6 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 42,6 mm niedriger, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
Mai
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Mai 2006 erreichte eine mittlere Temperatur von 15,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 64,2 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 45,8 mm niedriger, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Zuerst die Temperatur: Juni 2006 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 65,2 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,1 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,6 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 44,8 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 43,4 mm höher, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juli 2006 erreichte eine mittlere Temperatur von 24,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 131,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,1 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 43,3 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,2 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 64,9 mm höher, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
August
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Zuerst die Temperatur: August 2006 erreichte eine mittlere Temperatur von 17,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 156,7 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,0 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,9 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 59,9 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 83,3 mm höher, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
September
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: September 2006 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 26,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,3 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,6 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 32,3 mm niedriger, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Zuerst die Temperatur: Oktober 2006 erreichte eine mittlere Temperatur von 13,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 136,0 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,4 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,0 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 128,4 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 101,5 mm höher, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
November
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: November 2006 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 35,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,8 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,1 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,4 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 20,2 mm niedriger, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
Dezember
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Zuerst die Temperatur: Dezember 2006 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 45,8 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,8 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,9 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 14,4 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 16,8 mm niedriger, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
2007
Das Jahreskapitel 2007 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,8 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 782,7 mm.
Januar
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Januar 2007 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 44,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 7,4 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 19,3 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,1 mm niedriger, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Die Messstation notierte nüchtern: Februar 2007 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 87,9 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,7 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 43,7 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 35,5 mm höher, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
März
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. März 2007 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 83,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,2 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,6 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 9,4 mm niedriger, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
April
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Die Messstation notierte nüchtern: April 2007 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 0,0 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,0 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,0 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 33,6 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 90,1 mm niedriger, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
Mai
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Mai 2007 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 110,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 45,8 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 56,8 mm höher, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Die Messstation notierte nüchtern: Juni 2007 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 110,0 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,1 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr blieb der Wert praktisch unverändert. Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 44,8 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 38,5 mm höher, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Juli 2007 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 66,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,2 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 64,9 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 19,9 mm höher, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
August
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Die Messstation notierte nüchtern: August 2007 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 96,8 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,0 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 59,9 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,2 mm höher, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
September
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. September 2007 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 59,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,6 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 32,3 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 9,9 mm höher, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Die Messstation notierte nüchtern: Oktober 2007 erreichte eine mittlere Temperatur von 10,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 7,6 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,4 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 128,4 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 99,4 mm niedriger, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
November
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. November 2007 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 55,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,4 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 20,2 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 35,6 mm höher, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
Dezember
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Die Messstation notierte nüchtern: Dezember 2007 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 60,2 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,8 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,1 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 14,4 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 20,7 mm höher, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
2008
Das Jahreskapitel 2008 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,5 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 766,6 mm.
Januar
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Zuerst die Temperatur: Januar 2008 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 50,8 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 7,1 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 18,8 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,1 mm höher, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Februar 2008 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 52,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 35,5 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,2 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,1 mm niedriger, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
März
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Zuerst die Temperatur: März 2008 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 93,2 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,8 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 18,0 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 9,4 mm höher, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
April
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: April 2008 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 90,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,0 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 90,1 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,0 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 53,1 mm höher, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
Mai
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Zuerst die Temperatur: Mai 2008 erreichte eine mittlere Temperatur von 17,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 53,2 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,7 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 22,6 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 56,8 mm niedriger, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juni 2008 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 71,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr blieb der Wert praktisch unverändert. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 38,5 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,9 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 14,8 mm höher, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Zuerst die Temperatur: Juli 2008 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 46,9 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 53,5 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 19,9 mm niedriger, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
August
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: August 2008 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 92,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,2 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,8 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 37,7 mm höher, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
September
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Zuerst die Temperatur: September 2008 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 49,2 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,0 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 34,1 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 9,9 mm niedriger, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Oktober 2008 erreichte eine mittlere Temperatur von 10,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 107,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 99,4 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,6 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 49,9 mm höher, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
November
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Zuerst die Temperatur: November 2008 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 20,2 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,2 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 64,1 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 35,6 mm niedriger, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
Dezember
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Dezember 2008 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 39,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,1 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 20,7 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,6 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 67,4 mm niedriger, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
2009
Das Jahreskapitel 2009 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 10,8 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 751,9 mm.
Januar
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Die Messstation notierte nüchtern: Januar 2009 erreichte eine mittlere Temperatur von -2,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 32,0 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 7,1 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 18,8 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 10,5 mm niedriger, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Februar 2009 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 56,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,2 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,3 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,1 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,5 mm niedriger, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
März
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Die Messstation notierte nüchtern: März 2009 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 75,2 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,8 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,1 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 18,0 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 48,3 mm höher, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
April
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. April 2009 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 37,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,0 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,8 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 53,1 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 12,3 mm höher, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
Mai
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Die Messstation notierte nüchtern: Mai 2009 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 75,8 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,7 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,7 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 22,6 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 42,3 mm niedriger, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Juni 2009 erreichte eine mittlere Temperatur von 17,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 56,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,9 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,9 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 14,8 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 21,8 mm höher, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Die Messstation notierte nüchtern: Juli 2009 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 100,4 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,8 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 53,5 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 15,6 mm höher, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
August
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. August 2009 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 54,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,8 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,2 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 37,7 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 78,4 mm niedriger, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
September
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Die Messstation notierte nüchtern: September 2009 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 15,1 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,0 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,2 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 34,1 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 32,2 mm niedriger, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Oktober 2009 erreichte eine mittlere Temperatur von 10,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 57,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,6 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 49,9 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 24,0 mm höher, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
November
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Die Messstation notierte nüchtern: November 2009 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 84,3 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,2 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 64,1 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 22,9 mm niedriger, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
Dezember
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Dezember 2009 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 106,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,6 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,0 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 67,4 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 26,0 mm niedriger, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
2010
Das Jahreskapitel 2010 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 9,8 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 844,7 mm.
Januar
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Januar 2010 erreichte eine mittlere Temperatur von -0,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 42,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 10,5 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,6 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 17,1 mm niedriger, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Zuerst die Temperatur: Februar 2010 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 59,0 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,3 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 37,8 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,5 mm höher, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
März
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: März 2010 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 26,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,1 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 48,3 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,8 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 10,4 mm höher, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
April
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Zuerst die Temperatur: April 2010 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 24,7 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,1 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,8 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,2 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 12,3 mm niedriger, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
Mai
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Mai 2010 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 118,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,7 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 42,3 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,8 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 88,9 mm höher, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Zuerst die Temperatur: Juni 2010 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 34,9 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,9 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 35,5 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 21,8 mm niedriger, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juli 2010 erreichte eine mittlere Temperatur von 21,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 84,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,8 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 15,6 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,8 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 mm niedriger, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
August
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Zuerst die Temperatur: August 2010 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 133,3 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,2 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 44,6 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 78,4 mm höher, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
September
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: September 2010 erreichte eine mittlere Temperatur von 13,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 47,3 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,2 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 32,2 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,0 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 18,8 mm höher, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Zuerst die Temperatur: Oktober 2010 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 33,1 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 7,4 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 24,0 mm niedriger, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
November
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: November 2010 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 107,2 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 22,9 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 105,1 mm höher, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
Dezember
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Zuerst die Temperatur: Dezember 2010 erreichte eine mittlere Temperatur von -1,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 132,9 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 7,0 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,0 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 31,3 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 26,0 mm höher, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
2011
Das Jahreskapitel 2011 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,5 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 628,5 mm.
Januar
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Januar 2011 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 59,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,6 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 17,1 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 22,7 mm niedriger, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Die Messstation notierte nüchtern: Februar 2011 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 21,2 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,1 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 37,8 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 11,2 mm höher, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
März
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. März 2011 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 16,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,8 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 10,4 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,8 mm höher, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
April
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Die Messstation notierte nüchtern: April 2011 erreichte eine mittlere Temperatur von 13,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 21,5 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,1 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,3 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,2 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 26,6 mm niedriger, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
Mai
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Mai 2011 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 29,2 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,8 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 88,9 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 33,8 mm niedriger, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Die Messstation notierte nüchtern: Juni 2011 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 70,4 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,7 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 35,5 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 23,1 mm niedriger, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Juli 2011 erreichte eine mittlere Temperatur von 17,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 86,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,8 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 23,8 mm niedriger, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
August
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Die Messstation notierte nüchtern: August 2011 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 88,7 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,6 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 44,6 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 55,7 mm höher, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
September
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. September 2011 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 28,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,0 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,8 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 18,8 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 13,1 mm niedriger, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Die Messstation notierte nüchtern: Oktober 2011 erreichte eine mittlere Temperatur von 10,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 40,5 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 7,4 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 26,0 mm niedriger, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
November
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. November 2011 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 2,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,9 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 105,1 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 101,7 mm niedriger, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
Dezember
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Die Messstation notierte nüchtern: Dezember 2011 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 164,2 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 7,0 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,6 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 31,3 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 68,2 mm höher, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
2012
Das Jahreskapitel 2012 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 10,8 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 757,4 mm.
Januar
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Zuerst die Temperatur: Januar 2012 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 82,3 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,7 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 40,7 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 22,7 mm höher, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Februar 2012 erreichte eine mittlere Temperatur von -1,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 10,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,1 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 11,2 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 44,0 mm niedriger, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
März
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Zuerst die Temperatur: März 2012 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 9,7 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,2 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 20,9 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,8 mm niedriger, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
April
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: April 2012 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 48,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,3 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 26,6 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 31,9 mm niedriger, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
Mai
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Zuerst die Temperatur: Mai 2012 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 63,0 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,6 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 136,6 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 33,8 mm höher, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juni 2012 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 93,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,7 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 23,1 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 19,8 mm höher, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Zuerst die Temperatur: Juli 2012 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 109,9 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,0 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 74,0 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 23,8 mm höher, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
August
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: August 2012 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 33,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,6 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 55,7 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,9 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 58,8 mm niedriger, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
September
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Zuerst die Temperatur: September 2012 erreichte eine mittlere Temperatur von 15,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 41,6 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,8 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 52,2 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 13,1 mm höher, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Oktober 2012 erreichte eine mittlere Temperatur von 10,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 66,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 26,0 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,2 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 60,9 mm niedriger, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
November
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Zuerst die Temperatur: November 2012 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 103,8 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,9 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 17,2 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 101,7 mm höher, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
Dezember
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Dezember 2012 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 96,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,6 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 68,2 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 38,6 mm höher, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
2013
Das Jahreskapitel 2013 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 10,5 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 972,4 mm.
Januar
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Die Messstation notierte nüchtern: Januar 2013 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 41,6 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,7 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,5 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 40,7 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 8,8 mm niedriger, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Februar 2013 erreichte eine mittlere Temperatur von 0,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 54,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,7 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 44,0 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 mm niedriger, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
März
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Die Messstation notierte nüchtern: März 2013 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 30,6 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,2 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,3 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 20,9 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 17,2 mm höher, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
April
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. April 2013 erreichte eine mittlere Temperatur von 10,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 80,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,5 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 31,9 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 50,4 mm höher, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
Mai
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Die Messstation notierte nüchtern: Mai 2013 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 199,6 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,6 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,9 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 136,6 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 138,5 mm höher, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Juni 2013 erreichte eine mittlere Temperatur von 17,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 73,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,7 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 19,8 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 53,4 mm höher, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Die Messstation notierte nüchtern: Juli 2013 erreichte eine mittlere Temperatur von 22,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 35,9 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,0 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,6 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 74,0 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 149,0 mm niedriger, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
August
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. August 2013 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 91,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,9 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,7 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 58,8 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 10,0 mm niedriger, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
September
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Die Messstation notierte nüchtern: September 2013 erreichte eine mittlere Temperatur von 15,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 93,8 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,9 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 52,2 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 42,7 mm höher, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Oktober 2013 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 127,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,2 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 60,9 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 76,0 mm höher, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
November
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Die Messstation notierte nüchtern: November 2013 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 86,6 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,8 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 17,2 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 27,5 mm höher, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
Dezember
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Dezember 2013 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 57,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 38,6 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 7,8 mm niedriger, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
2014
Das Jahreskapitel 2014 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 12,2 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 743,4 mm.
Januar
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Januar 2014 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 50,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,5 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 8,8 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 44,0 mm niedriger, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Zuerst die Temperatur: Februar 2014 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 55,1 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,0 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,7 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 39,5 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 mm höher, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
März
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: März 2014 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 13,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,3 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 17,2 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,9 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 17,7 mm niedriger, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
April
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Zuerst die Temperatur: April 2014 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 29,6 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,2 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,5 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 21,3 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 50,4 mm niedriger, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
Mai
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Mai 2014 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 61,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,9 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 138,5 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 16,0 mm höher, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Zuerst die Temperatur: Juni 2014 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 20,3 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,8 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,7 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 36,4 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 53,4 mm niedriger, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juli 2014 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 184,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,6 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 149,0 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,6 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 150,2 mm höher, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
August
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Zuerst die Temperatur: August 2014 erreichte eine mittlere Temperatur von 17,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 101,8 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,8 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,7 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 70,7 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 10,0 mm höher, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
September
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: September 2014 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 51,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,9 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 42,7 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,7 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,4 mm höher, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Zuerst die Temperatur: Oktober 2014 erreichte eine mittlere Temperatur von 13,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 51,4 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,2 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 31,7 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 76,0 mm niedriger, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
November
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: November 2014 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 59,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,8 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 27,5 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,0 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 32,1 mm niedriger, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
Dezember
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Zuerst die Temperatur: Dezember 2014 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 65,2 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,2 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 37,9 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 7,8 mm höher, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
2015
Das Jahreskapitel 2015 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,8 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 542,5 mm.
Januar
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Januar 2015 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 94,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 44,0 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,6 mm höher, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Die Messstation notierte nüchtern: Februar 2015 erreichte eine mittlere Temperatur von 1,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 15,6 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,0 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,8 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 39,5 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 69,3 mm niedriger, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
März
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. März 2015 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 31,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,9 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 17,7 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 24,9 mm niedriger, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
April
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Die Messstation notierte nüchtern: April 2015 erreichte eine mittlere Temperatur von 10,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 50,9 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,2 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,8 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 21,3 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 42,2 mm niedriger, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
Mai
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Mai 2015 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 45,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 16,0 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 32,7 mm niedriger, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Die Messstation notierte nüchtern: Juni 2015 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 56,7 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,8 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 36,4 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 56,0 mm niedriger, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Juli 2015 erreichte eine mittlere Temperatur von 23,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 34,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,6 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,3 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 150,2 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 12,8 mm niedriger, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
August
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Die Messstation notierte nüchtern: August 2015 erreichte eine mittlere Temperatur von 21,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 31,1 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,8 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 70,7 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,1 mm höher, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
September
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. September 2015 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 44,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,7 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,4 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,4 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 9,4 mm höher, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Die Messstation notierte nüchtern: Oktober 2015 erreichte eine mittlere Temperatur von 10,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 19,7 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,2 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 31,7 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 32,6 mm niedriger, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
November
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. November 2015 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 91,2 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,0 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,9 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 32,1 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 31,1 mm höher, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
Dezember
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Die Messstation notierte nüchtern: Dezember 2015 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 27,3 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,2 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,0 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 37,9 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 21,2 mm höher, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
2016
Das Jahreskapitel 2016 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,2 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 742,6 mm.
Januar
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Zuerst die Temperatur: Januar 2016 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 89,8 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,4 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 69,4 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,6 mm niedriger, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Februar 2016 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 84,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,8 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 69,3 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 43,2 mm höher, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
März
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Zuerst die Temperatur: März 2016 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 56,0 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,6 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 9,1 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 24,9 mm höher, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
April
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: April 2016 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 93,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,8 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 42,2 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 73,3 mm höher, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
Mai
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Zuerst die Temperatur: Mai 2016 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 77,8 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,6 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 13,8 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 32,7 mm höher, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juni 2016 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 112,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 56,0 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 41,2 mm höher, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Zuerst die Temperatur: Juli 2016 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 47,5 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,3 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 55,3 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 12,8 mm höher, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
August
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: August 2016 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 27,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,1 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 41,7 mm niedriger, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
September
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Zuerst die Temperatur: September 2016 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 35,3 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,0 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,4 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 72,0 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 9,4 mm niedriger, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Oktober 2016 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 52,3 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 32,6 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,2 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 14,5 mm niedriger, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
November
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Zuerst die Temperatur: November 2016 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 60,1 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,3 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,9 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 46,8 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 31,1 mm niedriger, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
Dezember
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Dezember 2016 erreichte eine mittlere Temperatur von 1,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 6,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,0 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 21,2 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,3 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 74,6 mm niedriger, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
2017
Das Jahreskapitel 2017 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,4 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 815,7 mm.
Januar
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Die Messstation notierte nüchtern: Januar 2017 erreichte eine mittlere Temperatur von -1,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 20,4 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,4 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 8,1 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 69,4 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 107,2 mm niedriger, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Februar 2017 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 41,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,6 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 43,2 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 13,1 mm höher, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
März
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Die Messstation notierte nüchtern: März 2017 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 65,1 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,6 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,0 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 9,1 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 32,8 mm höher, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
April
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. April 2017 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 19,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,4 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 73,3 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 9,7 mm niedriger, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
Mai
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Die Messstation notierte nüchtern: Mai 2017 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 64,0 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,6 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,7 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 13,8 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 7,9 mm niedriger, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Juni 2017 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 71,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 41,2 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 23,5 mm höher, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Die Messstation notierte nüchtern: Juli 2017 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 102,8 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,6 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 55,3 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 49,2 mm höher, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
August
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? August 2017 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 68,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,0 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 41,7 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 62,7 mm höher, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
September
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Die Messstation notierte nüchtern: September 2017 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 107,3 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,0 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,7 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 72,0 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 82,3 mm höher, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Oktober 2017 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 66,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,2 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr blieb der Wert praktisch unverändert. Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 14,5 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 54,7 mm höher, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
November
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Die Messstation notierte nüchtern: November 2017 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 106,9 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,3 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,1 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 46,8 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 74,3 mm höher, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
Dezember
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Dezember 2017 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 80,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,3 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,9 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 74,6 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 24,8 mm niedriger, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
2018
Das Jahreskapitel 2018 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 12,3 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 572,7 mm.
Januar
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Januar 2018 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 127,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 8,1 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 107,2 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,8 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 83,7 mm höher, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Zuerst die Temperatur: Februar 2018 erreichte eine mittlere Temperatur von 0,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 28,6 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,6 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 8,8 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 13,1 mm niedriger, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
März
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: März 2018 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 32,3 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,0 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 32,8 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 32,4 mm niedriger, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
April
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Zuerst die Temperatur: April 2018 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 29,5 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,2 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,4 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 9,0 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 9,7 mm höher, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
Mai
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Mai 2018 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 71,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,7 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 7,9 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,4 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 34,1 mm niedriger, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Zuerst die Temperatur: Juni 2018 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 48,0 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,9 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,4 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 23,5 mm niedriger, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juli 2018 erreichte eine mittlere Temperatur von 22,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 53,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,6 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 49,2 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,8 mm höher, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
August
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Zuerst die Temperatur: August 2018 erreichte eine mittlere Temperatur von 22,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 6,0 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,0 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 46,6 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 62,7 mm niedriger, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
September
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: September 2018 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 25,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,7 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 82,3 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,9 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,7 mm höher, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Zuerst die Temperatur: Oktober 2018 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 12,1 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr blieb der Wert praktisch unverändert. Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 101,5 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 54,7 mm niedriger, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
November
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: November 2018 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 32,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,1 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 74,3 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 18,8 mm niedriger, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
Dezember
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Zuerst die Temperatur: Dezember 2018 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 105,5 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,9 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 31,8 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 24,8 mm höher, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
2019
Das Jahreskapitel 2019 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,7 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 684,7 mm.
Januar
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Januar 2019 erreichte eine mittlere Temperatur von 1,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 43,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,8 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,2 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 83,7 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 12,2 mm höher, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Die Messstation notierte nüchtern: Februar 2019 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 19,8 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,4 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,3 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 8,8 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 111,2 mm niedriger, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
März
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. März 2019 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 64,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 32,4 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 17,1 mm höher, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
April
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Die Messstation notierte nüchtern: April 2019 erreichte eine mittlere Temperatur von 10,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 38,5 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,2 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,8 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 9,0 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 32,9 mm höher, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
Mai
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Mai 2019 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 106,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,4 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,9 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 34,1 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 59,9 mm höher, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Die Messstation notierte nüchtern: Juni 2019 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 51,4 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,9 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,5 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,4 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 21,6 mm niedriger, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Juli 2019 erreichte eine mittlere Temperatur von 21,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 50,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,3 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,8 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 33,4 mm höher, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
August
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Die Messstation notierte nüchtern: August 2019 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 52,6 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 46,6 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 12,8 mm höher, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
September
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. September 2019 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 18,3 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,9 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,7 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 12,2 mm niedriger, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Die Messstation notierte nüchtern: Oktober 2019 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 113,6 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,0 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 101,5 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 56,9 mm höher, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
November
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. November 2019 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 51,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 18,8 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 25,8 mm höher, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
Dezember
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Die Messstation notierte nüchtern: Dezember 2019 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 73,7 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 31,8 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,7 mm höher, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
2020
Das Jahreskapitel 2020 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 12,2 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 577,0 mm.
Januar
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Zuerst die Temperatur: Januar 2020 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 31,7 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,2 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 51,1 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 12,2 mm niedriger, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Februar 2020 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 131,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,3 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 111,2 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,3 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 81,2 mm höher, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
März
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Zuerst die Temperatur: März 2020 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 47,6 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,0 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr blieb der Wert praktisch unverändert. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 17,1 mm niedriger, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
April
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: April 2020 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 5,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,8 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 32,9 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,6 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 29,7 mm niedriger, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
Mai
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Zuerst die Temperatur: Mai 2020 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 46,1 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,4 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,9 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 24,1 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 59,9 mm niedriger, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juni 2020 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 73,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,5 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 21,6 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,9 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 78,9 mm niedriger, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Zuerst die Temperatur: Juli 2020 erreichte eine mittlere Temperatur von 21,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 17,4 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,6 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,3 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 99,5 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 33,4 mm niedriger, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
August
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: August 2020 erreichte eine mittlere Temperatur von 22,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 39,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 12,8 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,0 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 53,6 mm niedriger, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
September
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Zuerst die Temperatur: September 2020 erreichte eine mittlere Temperatur von 17,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 30,5 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 12,2 mm höher, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Oktober 2020 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 56,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,0 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 56,9 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 13,9 mm niedriger, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
November
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Zuerst die Temperatur: November 2020 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 25,6 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,7 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 25,8 mm niedriger, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
Dezember
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Dezember 2020 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 72,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,7 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,5 mm höher, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
2021
Das Jahreskapitel 2021 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 10,6 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 845,3 mm.
Januar
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Die Messstation notierte nüchtern: Januar 2021 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 82,8 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,6 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 51,1 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 22,4 mm höher, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Februar 2021 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 49,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,3 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,2 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 81,2 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 10,9 mm niedriger, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
März
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Die Messstation notierte nüchtern: März 2021 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 47,6 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,0 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,8 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr blieb der Wert praktisch unverändert. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 20,9 mm höher, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
April
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? April 2021 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 35,3 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,6 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,8 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 29,7 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 61,2 mm niedriger, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
Mai
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Die Messstation notierte nüchtern: Mai 2021 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 70,2 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,4 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,7 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 24,1 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 48,9 mm höher, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Juni 2021 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 151,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,9 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 78,9 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 74,3 mm höher, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Die Messstation notierte nüchtern: Juli 2021 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 116,9 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,6 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,9 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 99,5 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 112,4 mm höher, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
August
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. August 2021 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 93,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,0 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,8 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 53,6 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 26,0 mm höher, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
September
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Die Messstation notierte nüchtern: September 2021 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 30,0 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 112,9 mm niedriger, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Oktober 2021 erreichte eine mittlere Temperatur von 10,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 70,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 4,2 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 13,9 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,9 mm niedriger, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
November
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Die Messstation notierte nüchtern: November 2021 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 31,3 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,2 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,7 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 53,3 mm niedriger, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
Dezember
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Dezember 2021 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 65,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,5 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,4 mm höher, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
2022
Das Jahreskapitel 2022 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 12,5 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 779,2 mm.
Januar
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Januar 2022 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 60,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,6 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 22,4 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,9 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 16,5 mm höher, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Zuerst die Temperatur: Februar 2022 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 60,7 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,2 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 50,1 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 10,9 mm höher, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
März
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: März 2022 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 26,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,8 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 20,9 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,9 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 65,9 mm niedriger, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
April
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Zuerst die Temperatur: April 2022 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 96,5 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,8 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 41,9 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 61,2 mm höher, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
Mai
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Mai 2022 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 21,3 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,7 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 48,9 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 7,2 mm niedriger, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Zuerst die Temperatur: Juni 2022 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 77,6 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,6 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 38,9 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 74,3 mm niedriger, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juli 2022 erreichte eine mittlere Temperatur von 22,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 4,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,9 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 112,4 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 108,2 mm niedriger, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
August
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Zuerst die Temperatur: August 2022 erreichte eine mittlere Temperatur von 22,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 67,4 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,3 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,8 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 24,5 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 26,0 mm niedriger, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
September
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: September 2022 erreichte eine mittlere Temperatur von 15,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 142,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 112,9 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,7 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 127,9 mm höher, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Zuerst die Temperatur: Oktober 2022 erreichte eine mittlere Temperatur von 14,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 77,5 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,6 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 4,2 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 27,0 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,9 mm höher, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
November
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: November 2022 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 84,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,2 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 53,3 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,5 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 37,9 mm niedriger, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
Dezember
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Zuerst die Temperatur: Dezember 2022 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 59,1 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,2 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 11,0 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,4 mm niedriger, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
2023
Das Jahreskapitel 2023 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 12,7 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 785,6 mm.
Januar
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Januar 2023 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 43,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,9 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,4 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 16,5 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 42,4 mm niedriger, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Die Messstation notierte nüchtern: Februar 2023 erreichte eine mittlere Temperatur von 4,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 10,6 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,7 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 50,1 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 52,3 mm niedriger, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
März
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. März 2023 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 92,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,9 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 65,9 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 20,8 mm höher, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
April
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Die Messstation notierte nüchtern: April 2023 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 54,6 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,6 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 41,9 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 20,0 mm niedriger, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
Mai
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Mai 2023 erreichte eine mittlere Temperatur von 15,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 28,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 7,2 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 150,9 mm niedriger, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Die Messstation notierte nüchtern: Juni 2023 erreichte eine mittlere Temperatur von 21,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 38,7 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,6 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,5 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 38,9 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 44,7 mm niedriger, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Juli 2023 erreichte eine mittlere Temperatur von 21,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 112,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,3 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 108,2 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 17,9 mm höher, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
August
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Die Messstation notierte nüchtern: August 2023 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 91,9 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,3 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 24,5 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 27,6 mm höher, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
September
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. September 2023 erreichte eine mittlere Temperatur von 19,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 15,0 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,7 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,5 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 127,9 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 63,6 mm niedriger, Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Die Messstation notierte nüchtern: Oktober 2023 erreichte eine mittlere Temperatur von 13,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 104,5 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,6 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,3 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 27,0 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 10,9 mm niedriger, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
November
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. November 2023 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 122,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,5 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,0 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 37,9 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 57,2 mm höher, Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
Dezember
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Die Messstation notierte nüchtern: Dezember 2023 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,9 °C; die erfasste Regenmenge betrug 70,1 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,2 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,1 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 11,0 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 37,3 mm höher, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
2024
Das Jahreskapitel 2024 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 12,3 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 1009,6 mm.
Januar
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Zuerst die Temperatur: Januar 2024 erreichte eine mittlere Temperatur von 2,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 86,3 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,9 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,4 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 6,6 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 42,4 mm höher, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Februar 2024 erreichte eine mittlere Temperatur von 8,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 62,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,7 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 52,3 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,1 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 5,1 mm höher, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
März
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Zuerst die Temperatur: März 2024 erreichte eine mittlere Temperatur von 9,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 71,8 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,5 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 57,0 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 20,8 mm niedriger, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
April
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: April 2024 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 74,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,6 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 20,0 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,6 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 40,8 mm höher, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
Mai
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Zuerst die Temperatur: Mai 2024 erreichte eine mittlere Temperatur von 15,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 179,4 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,7 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 131,6 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 150,9 mm höher, Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juni 2024 erreichte eine mittlere Temperatur von 18,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 83,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,5 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 44,7 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,6 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 30,5 mm höher, Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Zuerst die Temperatur: Juli 2024 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 94,8 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,4 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,3 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 67,4 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 17,9 mm niedriger, So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
August
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: August 2024 erreichte eine mittlere Temperatur von 21,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 64,3 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 27,6 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,4 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 26,7 mm höher, Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
September
[Familienkomödie] Karlsruhe bekam einen Monat, der sich benahm wie ein Kühlschrank mit eigener Meinung: lautlos, eigensinnig und nie ganz dort, wo man ihn erwartete. Zuerst die Temperatur: September 2024 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 78,6 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,0 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,5 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 35,1 mm niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 63,6 mm höher, Unterm Strich blieb ein Monat, bei dem selbst der Regenschirm kurz über seine Berufswahl nachdenken durfte.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Die Stadt wachte auf, sah zum Himmel und stellte fest, dass die Wetterverwaltung erneut ohne erkennbare Aufsicht arbeitete. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Oktober 2024 erreichte eine mittlere Temperatur von 12,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 115,4 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,3 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 10,9 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,8 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 8,8 mm höher, Wer Ordnung suchte, fand wenigstens zwölf Monatsnamen; der Rest blieb satirische Improvisation.
November
[Literarisch-nüchtern] Der Himmel wechselte seine Haltung, doch die Stadt ging weiter ihren Geschäften nach und zählte nebenbei Wärme und Niederschlag. Zuerst die Temperatur: November 2024 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 65,3 mm. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,1 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,0 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Gegenüber dem Folgejahr lag er um 8,3 mm höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 57,2 mm niedriger, Die Stadt nahm es hin, wie sie vieles hinnimmt: mit offenen Fenstern, nassen Wegen und einem Blick auf den nächsten Morgen.
Dezember
[Bühnenhaft] Nun öffnet sich das Buch der Tage; Wärme führt das Wort, während der Regen hinter der Kulisse auf seinen Einsatz wartet. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Dezember 2024 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 32,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,1 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 37,3 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 20,3 mm höher, Der Monat verneigt sich; die Zahlen bleiben stehen wie Zeugen nach dem letzten Akt.
2025
Das Jahreskapitel 2025 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 11,7 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 789,6 mm.
Januar
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Die Messstation notierte nüchtern: Januar 2025 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 92,9 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,9 °C höher, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,0 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 6,6 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 51,8 mm höher, Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Februar 2025 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 57,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,1 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,7 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 5,1 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 42,2 mm niedriger, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
März
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Die Messstation notierte nüchtern: März 2025 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 14,8 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,5 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,1 °C höher, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 57,0 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 25,0 mm niedriger, Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
April
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. April 2025 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,8 °C; die erfasste Regenmenge betrug 33,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,6 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 0,2 °C höher, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 40,8 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 17,0 mm höher, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
Mai
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Die Messstation notierte nüchtern: Mai 2025 erreichte eine mittlere Temperatur von 15,0 °C; die erfasste Regenmenge betrug 47,8 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,7 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,2 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 131,6 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 25,9 mm niedriger, Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Juni 2025 erreichte eine mittlere Temperatur von 21,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 52,9 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,6 °C höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 1,0 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 30,5 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 11,1 mm höher, Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Die Messstation notierte nüchtern: Juli 2025 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,3 °C; die erfasste Regenmenge betrug 162,2 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,4 °C niedriger, Im Vorausblick: Gegenüber dem Folgejahr lag er um 2,8 °C niedriger, Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 67,4 mm höher, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 113,7 mm höher, Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
August
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. August 2025 erreichte eine mittlere Temperatur von 20,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 37,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,4 °C niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 3,1 °C niedriger, Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 26,7 mm niedriger, Gegenüber dem Folgejahr lag er um 37,6 mm höher, So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.
September
[Familienkomödie] Der Monat betrat die Wetterbühne mit der Selbstsicherheit eines Familienvaters, der den Grill schon angezündet hat, bevor jemand nach dem Wetterbericht fragt. Die Messstation notierte nüchtern: September 2025 erreichte eine mittlere Temperatur von 15,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 113,7 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,0 °C niedriger, Im Vorausblick: Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 35,1 mm höher, Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Meteorologisch war das kein Weltuntergang, eher ein sehr langer Montag mit wechselnder Bewölkung.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Die Wolken tagten offenbar hinter verschlossenen Türen und veröffentlichten anschließend ein Ergebnis, das niemand bestellt hatte. Oktober 2025 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 106,6 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,8 °C niedriger, Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 8,8 mm niedriger, Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Der Abspann hätte lauten können: Alle Ähnlichkeiten mit vernünftigem Wetter sind rein zufällig.
November
[Literarisch-nüchtern] Über Karlsruhe vergingen die Tage in jener unspektakulären Genauigkeit, mit der Wetter zu Erinnerung wird. Die Messstation notierte nüchtern: November 2025 erreichte eine mittlere Temperatur von 5,7 °C; die erfasste Regenmenge betrug 57,0 mm. Im Rückblick: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,1 °C niedriger, Im Vorausblick: Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Regenmesser ergibt sich ein ähnlicher Dialog. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 8,3 mm niedriger, Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. So blieb er im Gedächtnis: nicht wegen einer großen Geste, sondern wegen der stillen Summe seiner Tage.
Dezember
[Bühnenhaft] Horch! Der Himmel ruft zur nächsten Szene, und selbst die Dächer halten für einen Augenblick den Atem an. Dezember 2025 erreichte eine mittlere Temperatur von 3,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 12,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C niedriger, Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Beim Niederschlag gilt: Gegenüber dem Vorjahr lag er um 20,3 mm niedriger, Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Damit endet der Akt: kein Königreich ging verloren, wohl aber mancher trockene Spaziergang.
2026
Das Jahreskapitel 2026 versammelt zwölf Monatsbilder. Das Mittel der vorhandenen Monatstemperaturen liegt bei 14,0 °C; die Summe der verfügbaren monatlichen Regenmengen bei 361,7 mm.
Januar
[Familienkomödie] Das Thermometer wirkte, als hätte es beim Frühstück zu viel Zucker erwischt und anschließend beschlossen, die Tagesordnung zu übernehmen. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Januar 2026 erreichte eine mittlere Temperatur von 1,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 41,1 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,0 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 51,8 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Am Ende siegte wie so oft nicht die Planung, sondern die Jacke, die zufällig noch im Flur hing.
Februar
[Kleinstadt-Satire] Dieser Monat präsentierte sich wie eine Bürgerversammlung, bei der Wolken, Sonne und Regen gleichzeitig das Mikrofon verlangten. Zuerst die Temperatur: Februar 2026 erreichte eine mittlere Temperatur von 6,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 100,0 mm. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,7 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 42,2 mm höher, Die Bilanz klingt sachlich, doch die Atmosphäre dürfte sich trotzdem für den Hauptdarsteller gehalten haben.
März
[Literarisch-nüchtern] Am Morgen lag das Wetter über der Stadt, still und unausweichlich, als hätte jemand einen grauen Mantel über die Dächer gelegt. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: März 2026 erreichte eine mittlere Temperatur von 7,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 39,8 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,1 °C niedriger, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 25,0 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Der Vergleich mit den Nachbarjahren ordnet ihn ein, ohne sein eigenes Gesicht ganz zu erklären.
April
[Bühnenhaft] Was ist ein Monat anderes als ein kurzes Schauspiel, in dem Sonne und Wolke um die Gunst des Publikums ringen? Zuerst die Temperatur: April 2026 erreichte eine mittlere Temperatur von 11,6 °C; die erfasste Regenmenge betrug 16,8 mm. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 0,2 °C niedriger, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 17,0 mm niedriger, Applaus dem Wetter wäre verfrüht, doch ein höfliches Nicken mag man ihm gewähren.
Mai
[Familienkomödie] Dieser Monat begann so harmlos wie ein Sonntagsausflug und endete mit der üblichen Erkenntnis: Das Wetter hatte den Stadtplan falsch herum gehalten. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Mai 2026 erreichte eine mittlere Temperatur von 16,2 °C; die erfasste Regenmenge betrug 73,7 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,2 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 25,9 mm höher, Der Blick nach vorn ergänzt: Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Wer daraus eine klare Regel ableiten möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wetter nicht gerade heimlich die Regeln aufgegessen hat.
Juni
[Kleinstadt-Satire] Über Karlsruhe lief eine meteorologische Folge, die vermutlich wegen übertriebener Handlung und mangelnder Vernunft ab zwölf freigegeben wäre. Zuerst die Temperatur: Juni 2026 erreichte eine mittlere Temperatur von 22,4 °C; die erfasste Regenmenge betrug 41,8 mm. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 1,0 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 11,1 mm niedriger, So endete die Episode: keine Moral, aber genug Wetter für eine weitere Beschwerderunde.
Juli
[Literarisch-nüchtern] Der Monat kam ohne Ankündigung. Er stand einfach da, zwischen den Häusern, den Straßen und den Zahlen der Messstation. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: Juli 2026 erreichte eine mittlere Temperatur von 23,1 °C; die erfasste Regenmenge betrug 48,5 mm. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 2,8 °C höher, Gegenüber dem Vorjahr lag er um 113,7 mm niedriger, Der Blick nach vorn ergänzt: Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Mehr musste der Monat nicht sagen; die Zahlen bewahrten den Rest.
August
[Bühnenhaft] Tretet näher, ihr Freunde des Himmels: Der Monat hebt den Vorhang, und Thermometer wie Regenmesser stehen schon im Rampenlicht. Zuerst die Temperatur: August 2026 erreichte eine mittlere Temperatur von 23,5 °C; die erfasste Regenmenge betrug 0,0 mm. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 3,1 °C höher, Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 37,6 mm niedriger, Fort mit dem Vorhang! Die Wetterchronik ruft schon nach der folgenden Szene.
September
[Familienkomödie] Die Atmosphäre machte es sich bequem, legte die Füße auf den Wohnzimmertisch und erklärte jede Abweichung kurzerhand zur Absicht. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: September 2026 erreichte eine mittlere Temperatur von keine belastbare Angabe; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Der Blick nach vorn ergänzt: Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Kurz gesagt: Das Wetter hatte einen Plan, verriet ihn aber weder Mensch noch Messgerät.
Oktober
[Kleinstadt-Satire] Das Wetter lieferte eine kleine Provinzsatire: Jeder redete über das Klima, aber niemand hatte den Schlüssel zum Heizungsraum. Zuerst die Temperatur: Oktober 2026 erreichte eine mittlere Temperatur von keine belastbare Angabe; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Damit war der Monat weder Held noch Bösewicht, sondern jener Nachbar, der sonntags um sieben den Laubbläser testet.
November
[Literarisch-nüchtern] Es war ein Monat, der wenig erklärte. Temperatur und Regen blieben zurück wie zwei Notizen auf einem Küchentisch. Zwischen Vorjahr und Folgejahr steht dieser Befund: November 2026 erreichte eine mittlere Temperatur von keine belastbare Angabe; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Der Blick nach vorn ergänzt: Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Am Ende standen keine Antworten, nur Messwerte und die leise Gewissheit, dass auch gewöhnliches Wetter Geschichte schreibt.
Dezember
[Bühnenhaft] O Karlsruhe, siehe: Ein neuer Monat schreitet auf die Bühne, begleitet von Wolken, Wind und dem unbestechlichen Chor der Messwerte. Zuerst die Temperatur: Dezember 2026 erreichte eine mittlere Temperatur von keine belastbare Angabe; die erfasste Regenmenge betrug keine belastbare Angabe. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. Auch der Regen verlangt seinen Auftritt. Für den Vergleich mit dem Folgejahr fehlen ausreichende Messwerte. Für den Vergleich mit dem Vorjahr fehlen ausreichende Messwerte. So fällt der Vorhang, doch das nächste Jahr wartet bereits in den Seitenflügeln.


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